Wie hoch ist die aktuelle Leerwohnungsquote im Kanton Uri?

Die Leerwohnungsquote im Kanton Uri ist aktuell tief. Per 1. Juni 2025 lag sie bei rund 0,64%. Damit befindet sich Uri deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt und nahe beim Zentralschweizer Niveau. Für Mieter bedeutet das: Das Angebot ist knapp, besonders bei gut gelegenen und bezahlbaren Wohnungen. Für Käufer und Investoren zeigt die tiefe Leerwohnungsziffer, dass der Wohnungsmarkt in vielen Urner Gemeinden angespannt ist. Gleichzeitig unterscheiden sich Altdorf, Schattdorf, Erstfeld, Andermatt, Flüelen und kleinere Berggemeinden deutlich.

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Die 3-Punkte-Orientierung

Die aktuelle Leerwohnungsquote im Kanton Uri lag per 1. Juni 2025 bei rund 0,64%. Das entspricht einem sehr tiefen Leerstand und liegt klar unter dem Schweizer Durchschnitt von 1,00%. Insgesamt standen im Kanton Uri 142 Wohnungen leer. Gegenüber dem Vorjahr ist die Quote gesunken, was auf eine angespannte Wohnraumsituation hindeutet. Besonders gefragt sind gut erreichbare Wohnungen in Altdorf, Schattdorf, Flüelen und anderen Alltagslagen. In touristischen Orten wie Andermatt gelten zusätzlich eigene Marktregeln durch Ferienwohnungen, Resortentwicklung und Zweitwohnungsnutzung.

Der Grundsatz: Uri hat einen knappen Wohnungsmarkt

Der Kanton Uri gehört nicht zu den Kantonen mit hoher Leerwohnungsquote. Im Gegenteil: Mit rund 0,64% Leerwohnungsquote ist der Markt relativ knapp. Das bedeutet, dass nur ein kleiner Teil des Wohnungsbestands am Stichtag leer stand und zur Miete oder zum Verkauf angeboten wurde.

Eine tiefe Leerwohnungsquote ist ein Hinweis auf Nachfrageüberhang oder begrenztes Angebot. Für Mieter kann das bedeuten, dass passende Wohnungen schwieriger zu finden sind. Für Eigentümer kann es auf eine solide Vermietbarkeit hindeuten. Für Käufer zeigt es, dass der Markt nicht überall entspannt ist, auch wenn Uri im Vergleich zu Zürich, Zug oder Schwyz preislich teilweise moderater wirkt.

Wichtig ist aber: Die kantonale Quote ist nur ein Durchschnitt. Uri besteht aus sehr unterschiedlichen Teilmärkten. Der Wohnungsmarkt in Altdorf funktioniert anders als jener in Andermatt, Erstfeld oder einer kleinen Berggemeinde.

Was bedeutet eine Leerwohnungsquote von 0,64%?

Eine Leerwohnungsquote von 0,64% bedeutet, dass weniger als eine von hundert Wohnungen leer steht und gleichzeitig auf dem Markt angeboten wird. Das ist ein niedriger Wert. In einem solchen Markt haben Mieter weniger Auswahl, und gute Wohnungen können schnell vergeben sein.

Die Quote sagt aber nicht, dass es gar keine freien Wohnungen gibt. Sie sagt nur, dass der Leerstand im Verhältnis zum gesamten Wohnungsbestand gering ist. Im Kanton Uri standen per Stichtag 142 Wohnungen leer. Das ist absolut gesehen eine kleine Zahl, weil Uri auch ein kleiner Kanton mit begrenztem Wohnungsbestand ist.

Für die Praxis heisst das: Wer in Uri eine Mietwohnung oder ein Eigenheim sucht, sollte vorbereitet sein. Gute Objekte in guter Lage, mit vernünftigem Preis und zeitgemässem Zustand können rasch vom Markt verschwinden.

Uri liegt unter dem Schweizer Durchschnitt

Schweizweit lag die Leerwohnungsquote 2025 bei rund 1,00%. Uri liegt mit 0,64% klar darunter. Das zeigt, dass der Urner Wohnungsmarkt enger ist als der Schweizer Durchschnitt. Gleichzeitig liegt Uri nahe am Zentralschweizer Durchschnitt, der ebenfalls niedrig ist.

Die Zentralschweiz ist generell von Wohnraumknappheit geprägt. Zug, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern und Uri haben vielerorts knappe Märkte, begrenztes Bauland und starke Nachfrage in gut angebundenen Lagen. Uri ist zwar weniger teuer als Zug oder Schwyz, aber auch hier ist das Angebot nicht üppig.

Für die Standortbewertung ist das wichtig: Uri ist kein klassischer Überangebotsmarkt. Wer auf tiefe Preise hofft, findet zwar regionale Unterschiede, aber nicht automatisch grosse Auswahl.

Warum ist der Leerstand in Uri so tief?

Die tiefe Leerwohnungsziffer in Uri hat mehrere Gründe. Erstens ist der Kanton klein. Schon wenige zusätzliche oder fehlende Wohnungen können die Quote bewegen. Zweitens ist Bauland in den Talräumen begrenzt. Berge, Verkehrsachsen, Naturgefahren, Landwirtschaftsflächen und Schutzräume schränken die Siedlungsentwicklung ein.

Drittens konzentriert sich die Nachfrage auf wenige alltagstaugliche Gemeinden. Altdorf, Schattdorf, Flüelen, Bürglen und Erstfeld sind für viele Haushalte relevanter als abgelegenere Berggemeinden. Dort, wo Infrastruktur, ÖV, Schulen und Arbeitswege passen, ist die Nachfrage stabil.

Viertens wirkt die Zentralschweizer Knappheit mit. Wenn Wohnraum in Luzern, Schwyz oder Nidwalden teuer und knapp ist, werden auch angrenzende oder gut angebundene Regionen stärker geprüft. Uri bleibt dadurch nicht isoliert.

Altdorf: Der wichtigste Alltagsmarkt

Altdorf ist der zentrale Wohn- und Arbeitsmarkt im Kanton Uri. Die Gemeinde bietet Verwaltung, Schulen, Einkauf, Kultur, ÖV, Nähe zur Autobahn und regionale Arbeitsplätze. Deshalb ist Altdorf für viele Haushalte die erste Wahl.

Eine tiefe kantonale Leerwohnungsquote wirkt sich in Altdorf besonders stark aus. Gute Mietwohnungen, moderne Eigentumswohnungen oder familiengeeignete Häuser sind nicht unbegrenzt verfügbar. Wer zentral wohnen möchte, konkurriert mit anderen lokalen Haushalten, Zuzügern und Pendlern.

Für Investoren ist Altdorf interessant, weil die Vermietbarkeit grundsätzlich besser sein kann als in periphereren Gemeinden. Trotzdem gilt: Mikrolage, Zustand, Energieeffizienz und Mietpreis müssen stimmen. Auch in einem knappen Markt wird nicht jede Wohnung automatisch attraktiv.

Schattdorf und Bürglen: Nähe zu Altdorf zählt

Schattdorf und Bürglen profitieren von der Nähe zu Altdorf. Sie bieten Dorfstruktur, Familienlagen, gute Erreichbarkeit und teilweise mehr Wohnruhe. Für Haushalte, die in Altdorf arbeiten oder Infrastruktur nutzen möchten, können diese Gemeinden interessante Alternativen sein.

In solchen Lagen ist der Leerstand oft ebenfalls tief, wenn Objekt und Preis passen. Besonders Wohnungen oder Häuser mit guter Besonnung, vernünftiger Anbindung, Parkierung und familienfreundlichem Umfeld sind gefragt.

Der Vorteil gegenüber Altdorf kann ein etwas anderes Preisniveau oder mehr Wohnqualität sein. Der Nachteil kann eine stärkere Abhängigkeit von Auto, Bus oder konkreter Mikrolage sein. Wer kauft oder mietet, sollte die tatsächlichen Wege im Alltag testen.

Erstfeld: Mehr Angebot möglich, aber stark lageabhängig

Erstfeld hat eine eigene Marktlogik. Die Gemeinde liegt im Reusstal, an der Gotthardachse und mit Bahntradition. Preislich kann Erstfeld zugänglicher sein als Altdorf oder Andermatt. Gleichzeitig können Verkehr, Bahn, Lärm, ältere Bausubstanz und kleinere Nachfrage den Markt differenzieren.

Eine tiefe kantonale Leerwohnungsquote bedeutet nicht automatisch, dass jedes Objekt in Erstfeld stark nachgefragt ist. Gute Wohnungen in guter Lage können rasch vermietet werden. Ältere oder ungünstig gelegene Objekte brauchen dagegen eine realistische Preis- und Sanierungsstrategie.

Für Käufer mit begrenztem Budget kann Erstfeld interessant sein. Wichtig ist aber die Prüfung von Zustand, Energie, Lärm, Mikrolage und Wiederverkaufspotenzial.

Andermatt: Sondermarkt mit Ferien- und Resortlogik

Andermatt darf man nicht wie einen normalen Mietwohnungsmarkt beurteilen. Der Ort ist stark von Tourismus, Resortentwicklung, Ferienwohnungen, Zweitwohnungen und internationaler Nachfrage geprägt. Das beeinflusst sowohl Kaufpreise als auch Nutzungsformen.

Die Leerwohnungsstatistik erfasst leer stehende Wohnungen nur unter bestimmten Bedingungen. Ferien- und Zweitwohnungen werden nicht automatisch als Leerwohnungen gezählt, wenn sie nicht zur Dauermiete oder zum Verkauf angeboten werden. Deshalb kann die gefühlte Auslastung eines Ferienorts anders wirken als die offizielle Leerwohnungsquote.

Für Wohnraumsuchende vor Ort kann Andermatt trotz vorhandener Ferienimmobilien angespannt sein. Viele Wohnungen sind nicht für normale Dauermiete verfügbar oder preislich in einem anderen Segment positioniert. Das ist ein typisches Problem touristischer Premiumorte.

Flüelen und Seegemeinden: Lagequalität macht den Unterschied

Flüelen profitiert vom Urnersee, Bahnhof, Nähe zu Altdorf und der Verbindung Richtung Gotthard und Zentralschweiz. Gute Lagen mit See- oder Bergsicht können sehr gefragt sein. Gleichzeitig gibt es verkehrsnahe oder lärmexponierte Bereiche, die differenziert bewertet werden müssen.

Bei tiefer Leerwohnungsquote sind Wohnungen in guter Lage besonders knapp. Das kann Mietpreise stützen und Kaufinteresse erhöhen. Gleichzeitig bleibt die konkrete Adresse entscheidend. Seesicht, Sonne, Lärm, Zufahrt, Hochwasserrisiken und Zustand beeinflussen den Wohnwert stark.

Für Käufer und Mieter gilt: Flüelen kann attraktiv sein, aber man sollte nicht nur auf die Gemeinde schauen. Die Mikrolage ist entscheidend.

Kleinere Berggemeinden: Tiefer Leerstand heisst nicht immer hohe Nachfrage

In kleineren Gemeinden wie Göschenen, Wassen, Gurtnellen, Silenen, Sisikon, Isenthal oder Unterschächen kann die Marktlage sehr unterschiedlich sein. Einige Objekte sind günstig, andere schwer vermietbar oder stark sanierungsbedürftig. Der kleine Markt führt dazu, dass wenige Wohnungen die Statistik stark beeinflussen können.

Eine tiefe kantonale Quote bedeutet deshalb nicht automatisch, dass jede Berggemeinde angespannt ist. In kleinen Märkten zählen konkrete Objektqualität, Erreichbarkeit, Wintertauglichkeit, Lärm, Naturgefahren und lokale Nachfrage besonders stark.

Für langfristige Eigennutzer können solche Gemeinden interessant sein. Für Investoren sind sie anspruchsvoller, weil der Mieter- und Käuferkreis kleiner ist.

Was die Quote für Mieter bedeutet

Für Mieter bedeutet eine Leerwohnungsquote von 0,64%, dass die Suche nicht immer einfach ist. Gute Wohnungen in Altdorf, Schattdorf, Flüelen oder anderen gut erreichbaren Lagen können schnell vergeben sein. Wer bestimmte Kriterien hat, etwa Balkon, Lift, Parkplatz, moderne Küche oder familiengerechte Zimmerzahl, braucht Geduld.

Gleichzeitig ist Uri kein Grossstadtmarkt. Das Angebot ist kleiner, die Auswahl weniger breit, und viele Wohnungen werden lokal oder über persönliche Kontakte bekannt. Wer sucht, sollte mehrere Kanäle nutzen und schnell reagieren.

Besonders wichtig ist Flexibilität. Wer nur eine ganz bestimmte Gemeinde oder Wohnungsgrösse akzeptiert, hat weniger Chancen. Wer auch nahegelegene Gemeinden prüft, findet eher passende Angebote.

Was die Quote für Käufer bedeutet

Für Käufer zeigt die tiefe Leerwohnungsquote, dass Wohnraum in Uri grundsätzlich knapp ist. Das kann die Preise in guten Lagen stützen, besonders bei Wohnungen und Häusern mit wenig Sanierungsbedarf. Gleichzeitig sind Kaufmärkte und Mietmärkte nicht identisch.

Ein tiefer Leerstand bedeutet nicht automatisch, dass jede Immobilie teuer oder gut ist. Ältere Häuser, abgelegene Objekte oder Immobilien mit hohem Sanierungsbedarf müssen weiterhin sorgfältig bewertet werden. Die Nachfrage konzentriert sich auf alltagstaugliche und gut erhaltene Objekte.

Käufer sollten deshalb nicht nur die Leerwohnungsquote betrachten. Entscheidend sind Lage, Zustand, Energie, Finanzierung, Sanierungskosten und Wiederverkaufspotenzial.

Was die Quote für Vermieter bedeutet

Für Vermieter ist ein tiefer Leerstand grundsätzlich positiv. Er zeigt, dass der Markt nicht überversorgt ist. Wohnungen in guter Lage und gutem Zustand lassen sich eher vermieten als in Kantonen mit hohem Leerstand.

Trotzdem ist die Vermietung nicht automatisch risikofrei. In einem kleinen Markt kann ein zu hoher Mietzins, schlechter Zustand oder ungünstige Lage schnell zu längerer Vermarktungsdauer führen. Besonders ältere Wohnungen müssen preislich und qualitativ richtig positioniert werden.

Wer vermieten möchte, sollte auf zeitgemässe Ausstattung, Energieeffizienz, transparente Nebenkosten und realistische Mietpreise achten. In Uri kann eine gute Wohnung gefragt sein, aber Qualität bleibt entscheidend.

Leerstand und Neubau: Was daraus folgt

Eine tiefe Leerwohnungsquote kann ein Signal sein, dass zusätzlicher Wohnraum benötigt wird. Gleichzeitig ist Neubau in Uri nicht überall einfach. Bauland, Topografie, Naturgefahren, Erschliessung, Baukosten und kommunale Planung begrenzen das Angebot.

Neubauprojekte müssen zudem zur Nachfrage passen. Gesucht sind nicht nur teure Wohnungen, sondern auch bezahlbare Mietwohnungen, altersgerechte Wohnungen, familiengeeignete Grundrisse und gut gelegene Objekte. Wenn am Bedarf vorbei gebaut wird, kann trotz tiefer Quote lokaler Leerstand entstehen.

Für Gemeinden ist das eine Herausforderung: Sie müssen Wohnraum ermöglichen, ohne Landschaft, Infrastruktur und Ortsbild zu überfordern.

Warum die Quote gegenüber 2024 gesunken ist

Die Leerwohnungsquote in Uri ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das deutet darauf hin, dass freie Wohnungen schneller absorbiert wurden oder weniger neue Wohnungen leer auf den Markt kamen. Auch Bevölkerungsentwicklung, Haushaltsbildung und regionaler Zuzug können dazu beitragen.

Bei kleinen Kantonen können absolute Veränderungen stark wirken. Wenn die Zahl leerer Wohnungen um einige Dutzend sinkt, verändert sich die Quote sichtbar. Deshalb sollte man Uri nicht wie einen grossen Kanton lesen, in dem einzelne Projekte weniger ins Gewicht fallen.

Der Trend zeigt aber klar: Der Wohnungsmarkt ist eher knapp als entspannt. Für Suchende ist das relevant, für Eigentümer ebenfalls.

Wie Uri im Zentralschweizer Vergleich steht

Uri liegt mit 0,64% nahe beim Zentralschweizer Durchschnitt. Einige Nachbarkantone sind noch knapper, etwa Zug oder Schwyz. Luzern liegt etwas höher, aber ebenfalls unter dem Schweizer Durchschnitt. Die gesamte Region ist also von eher tiefem Leerstand geprägt.

Das erklärt, warum auch Uri stärker in den Fokus rücken kann. Wer in Luzern, Zug, Schwyz oder Nidwalden keine passende oder bezahlbare Wohnung findet, prüft teilweise weitere Regionen. Uri profitiert von landschaftlicher Qualität, Gotthardachse, Altdorf als Zentrum und teils moderaterem Preisniveau.

Für den Immobilienmarkt ist diese regionale Einbettung wichtig. Uri ist zwar kleiner, aber nicht isoliert.

Was man bei der Interpretation beachten muss

Die Leerwohnungsquote ist ein wichtiger Indikator, aber sie sagt nicht alles. Sie zeigt nur leer stehende und auf dem Markt angebotene Wohnungen am Stichtag. Sie zeigt nicht, wie viele Wohnungen als Ferienwohnungen genutzt werden, wie viele intern weitervermietet wurden oder wie gut die Qualität der freien Wohnungen ist.

Auch die Verteilung nach Zimmerzahl ist wichtig. Es kann sein, dass kleine Wohnungen leer stehen, während Familienwohnungen knapp sind. Oder dass ältere Objekte verfügbar sind, während moderne Wohnungen fehlen. Deshalb muss man immer tiefer schauen als auf die kantonale Gesamtzahl.

Für Immobilienentscheidungen ist die Quote ein Startpunkt, aber keine vollständige Marktanalyse.

Fazit: Uri hat aktuell einen tiefen Leerstand und einen knappen Wohnungsmarkt

Die Antwort auf die Frage Wie hoch ist die aktuelle Leerwohnungsquote im Kanton Uri? lautet: Per 1. Juni 2025 lag sie bei rund 0,64%. Insgesamt standen 142 Wohnungen leer. Damit liegt Uri deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt und nahe beim tiefen Zentralschweizer Niveau.

Für Mieter bedeutet das: Gute Wohnungen sind nicht im Überfluss vorhanden. Für Käufer zeigt die Quote, dass Wohnraum in alltagstauglichen Lagen knapp bleibt. Für Vermieter ist die Ausgangslage grundsätzlich günstig, sofern Lage, Zustand und Mietpreis passen.

Trotzdem muss Uri lokal betrachtet werden. Altdorf, Schattdorf, Flüelen, Erstfeld, Andermatt und kleinere Berggemeinden haben unterschiedliche Marktlogiken. Die Leerwohnungsquote ist tief, aber die konkrete Immobilie entscheidet: Lage, Zustand, Preis, Nutzung und Nachfrage bleiben wichtiger als ein kantonaler Durchschnitt.

Glossar zur Leerwohnungsquote im Kanton Uri

  • Leerwohnungsquote: Anteil der leer stehenden und auf dem Markt angebotenen Wohnungen am gesamten Wohnungsbestand.
  • Leerwohnung: Wohnung, die am Stichtag leer steht und zur Miete oder zum Kauf angeboten wird.
  • Stichtag: Fester Erhebungstag; bei der Leerwohnungszählung ist dies jeweils der 1. Juni.
  • Mikrolage: Konkrete Lagequalität, etwa Bahnhof, Sonne, Aussicht, Lärm, Zufahrt und Nähe zum Zentrum.
  • Marktliquidität: Wahrscheinlichkeit, eine Immobilie rasch vermieten oder zu einem marktgerechten Preis verkaufen zu können.

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